
Der Seelsorgeraum Dietikon-Schlieren
Der Seelsorgeraum Dietikon-Schlieren wurde auf Initiative des Generalvikariats Zürich und Glarus von einer Projektgruppe geplant und schliesslich auch eingerichtet. Die lokale Nähe der drei involvierten Pfarreien St. Josef Dietikon, St. Agatha Dietikon und St. Josef Schlieren sowie die beiden in diesem Gebiet beheimateten Missione Cattolica Italiana-Standorte Dietikon und Schlieren und die strukturellen Ähnlichkeiten der beiden Agglomerationsgemeinden sollten einen ersten Seelsorgeraum im Kanton Zürich möglich machen.
Neben der allgemein bekannten Problematik des Priester- und Pfarrermangels war eine anzustrebende Nutzung von Synergien im linken Zürcher Limmattal wegweisend.
Als Ziele wurden unter anderen genannt:
- Gelebte Spiritualität in einer lebendigen Gemeinschaft, in der die Menschen sich akzeptiert fühlen und ernst genommen werden.
- Orientierung an Leitbegriffen wie Lebendigkeit, Solidarität und Kooperation
- Geografische Einheit unter Berücksichtigung demografischer und soziologischer Entwicklungen
- Neue Formen der Kategorial- und Territorialseelsorge
- Team- und Führungsstruktur, die Raum für umfassende Seelsorge gibt
- Personelle Optimierung
- Nutzung von Synergien in allen seelsorglichen Aufgaben
- Tragfähige und nachhaltige Strukturen
Die bestehenden Pfarreien und Kirchgemeinden bleiben weiterhin eigenständig.

